News Archiv 2015


24. November 2015

KEIN Winterschlaf für Forsterns OL-Nachwuchs!

Unsere Jugend im Orientierungs-lauf hatte zwei sehr spaßige Tage bei der JuBi in Riedenburg. Gleich sieben OL-Junioren (Richard und Christopher Greska, Marian Hofinger, Anna Holzhammer, Anouk Müns, Philipp Obermaier, Anna Stumpfegger) waren mit Jugendleiterin Blandine Ehrl dabei. Bei allerlei exotischen OL-Variationen, wie Stern- und Schlaufen-OL, Downhill-OL oder Staffel-Ol, wurde genaues Orientieren mit Karte und Kompass trainiert. Auch ein spannender Nachtlauf war geboten. OL ist ja super, aber der erste Schnee dieses Winters war schon auch einen Jubel wert und da musste natürlich erst einmal eine ordentliche Schneeballschlacht her! Klirrende Temperaturen bei Sonnenschein und Schnee – da kam richtige Winter- Urlaubsstimmung auf.
Am Sonntag, vor der Rückfahrt waren sich auf jeden Fall alle einig:
„Die Zeit war viel zu kurz und wir wollen so bald wie möglich beim nächsten OL-Lehrgang dabei sein, oder sogar OL-Urlaub im Ausland machen!“ Die gute Nachricht gleich dazu: Da der Nachwuchslehrgang so ein Erfolg war, soll er in Zukunft jährlich stattfinden.

Neues aus unserer Konditorabteilung: Zuckerbäckerin Blandine ist es erstmals in aufwändier Handarbeit gelungen OL-Kuchen für Tag- und Nacht-OL zu fertigen. Die Leckerbissen wurden mit Erfolg auf dem Forsterner Ski- und Spielzeugbazar und in Riedeburg getestet. Das Rezept ist bei uns erhältlich: "Die schöne Verzierung mit OL-Posten muss man geduldig selbst machen, aus weißem und orangem Zuckerguss....."

  • weiterer Bericht (BTV ORIENTIERUNGSLAUF)




  • 26. Oktober 2015

    Der 2. Herbst-OL des FC Forstern

    Lektion 3: Das grüne Kreuz, der Kringel und wir

    Was haben grünes Kreuz, grüner Kringel und Orientierungslauf gemeinsam? Das deutsche grüne Kreuz ist nach eigenen Angaben „die älteste gemeinnützige Vereinigung zur Förderung der gesundheitlichen Vorsorge und Kommunikation in Deutschland“. Also mal prüfen: Punkt 1, „gesundheitliche Vorsorge“. Bewegung im Sauerstoffüberschuss eines fast regenwaldähnlich anmutenden Mittbacher Auwaldes bei wunderbarem Herbstwetter – klares Ja. Punkt 2, „Kommunikation“ – davor, danach und manchmal auch währenddessen. Feilen an Taktik und Technik, verstohlener, nonverbaler Austausch mit anderen Suchenden über die eigene Unfähigkeit den Posten zu finden, entspanntes Plaudern über Orientierungslauf oder andere gemeinsame Hobbys – auch klares Ja. Punkt 3, „…älteste…“ – nun ja, dagegen musste mal was unternommen werden. Und so war der heutige Herbst-OL des FC Forstern mit ungewöhnlich vielen Kindern und Jugendlichen ein richtiges Waldgewusel. Unser Abteilungsleiter Johannes Dreier hat keine Mühen gescheut und gleich vier Bahnen gelegt, sodass Kinder mit Eltern, Kinder ohne Eltern, Jugendliche mit, ohne oder trotz Eltern und auch alle Profis, Einsteiger, Zusteiger und Antester Wald und Wiese mit zusätzlichem Leben erfüllten. Gegenseitige Hilfe, Erklärungen und gemeinsamer Spaß, wie immer, selbstverständlich.

    Und noch eine Verbindung zum grünen Kreuz gibt es: Das grüne Kreuz steht in den OL-Karten für ein „besonderes, kleines Objekt (special vegetation feature)“, also einen Pilz. Nein, Unfug, so klein dann doch wieder nicht. Gerne wird es für auffällige Baumstümpfe verwendet. Oder die durch den Sturm umgefallenen, teils meterhohen Wurzelballen, die seit Niklas nun 90 Grad verdreht aus der Erde ragen (Nein, nicht der Niklas, oder?).

    Und der grüne Kringel? Der steht für einen besonderen Einzelbaum. Also sozusagen das grüne Kreuz, bevor der Baum umgefallen ist. Dazu noch heißer Tipp unter Freunden: Um das „Besondere“ am Baum zu erkennen, lohnt oft ein Blick nach oben. Es gibt da so Bäume mit grünen, spitzigen Dingern und dann solche, die besonders jetzt ziemlich bunt werden, um dem Herbst-OL Läufer zu helfen. Und wer im Gegenzug den Bäumen helfen möchte: Besonders schöne Exemplare spontan zu umarmen, nimmt den Stress und erdet ungemein.

    In diesem Sinne gab es heute wieder tolle sportliche Leistungen, viele Urkunden, jede Menge kleine Geschenke für die Teilnehmer am Sommerprogramm und wie immer viele zufriedene Gesichter.

    Getrieben durch Johannes (danke dafür!) sind wir auch schon am Vorbereiten der nächsten Saison, in der wir uns, wie immer, auf ein zahlreiches Wiedersehen freuen. Vielleicht ja schon vorher bei dem einen oder anderen Winter-OL.

    P.S.: Das Übungs-Kuchenbacken der Versorgungstruppen kann jetzt für diese Saison eingestellt werden. Das offizielle „bestens vorbereitet für Weihnachten“ Gütesiegel der OL-Gemeinschaft wurde heute definitiv erteilt. Als ich ankam, waren die Kuchen schon fast weg. Vermutlich eine subtile Motivations-Maßnahme des Vorstandes ☺

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  • 15. Oktober 2015

    Hurra, wir haben eine Jugendleiterin!


    Gutes soll man teilen, damit sich auch andere daran freuen können! Mein Name ist Blandine Ehrl, bin 33 Jahre alt und arbeite als staatlich anerkannte Diplom-Sozialpädagogin beim Kreisjugendring in Ebersberg.

    Ich möchte die schöne Natur-Sportart Orientierungslauf (kurz OL), die Körper und Geist gleichermaßen fordert, so vielen Menschen wie möglich vermitteln. Obwohl ich Orientierungslauf mache, seitdem ich elf Jahre alt bin, freue ich mich immer wieder über jeden einzelnen Posten, den ich finde. Das schöne Glücksgefühl von „Ah, da ist er ja!“ stärkt das Selbstvertrauen und motiviert zum Weiterlaufen. Die Erfahrung, sich zu verlaufen, trotzdem nicht aufzugeben und wieder zurück zu finden, trainiert Durchhaltevermögen und prägt fürs Leben.

    Wie sieht unser Training aus? Unser Ziel ist es, die vorher ausgebrachten Posten aufzuspüren. Dabei bewegen wir uns laufend oder auch mal gehend - oft in den Wäldern rund um Forstern. Gelegentlich findet das Training auf Gartengelände in Kreiling oder in der Turnhalle statt.

    Ich begleite euch während des Laufens, manchmal einzeln oder in der Gruppe. Zusammen trainieren wir das Kartenlesen und den Umgang mit dem Kompass. Wenn ihr alleine die Posten sucht, besprechen wir hinterher die Schwierigkeiten und natürlich auch die Erfolge. Der Spaß soll nicht zu kurz kommen! Training kann aber auch heißen, dass wir an Orientierungsläufen von anderen Vereinen teilnehmen, die meist am Wochenende ausgerichtet werden. Dazu versuchen wir Fahrgemeinschaften zu bilden. Die frühe Dunkelheit im Herbst, gibt uns die Gelegenheit auch einmal einen spannenden „Nacht-OL“ auszuprobieren. Ich freue mich auf euch!

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  • 10. September 2015

    Ausgelassene Stimmung bei OL-Schatzsuche

    Bereits zum zweiten Mal organisierte die Abteilung Orientierungslauf des FC Forstern für das Sommer-Ferienprogramm OL-Spiele in der großen Turnhalle. 18 hochmotivierte Jungs und Mädels im Alter von 5 bis 10 Jahren zeigten Kondition, Orientierungsvermögen und Gedächtnis bei sogenannten Schachbrett- und Tankstellen-OLs.

    Und wer glaubte, dass man sich in einer Turnhalle nicht verirren kann, konnte es selbst erleben: da wurde schnell mal der Lageplatz des Hasen mit der der Fliege verwechselt oder die Buchstaben für das Lösungswort des Schatzes an falscher Stelle aufgenommen. Doch die Fehler waren rasch korrigiert und alle EInzelkämpfer und Teams haben das richtige Lösungswort gefunden und damit Zugang zum Schatz erhalten.

    Am schnellsten war das Team Sophie und Nina. Auf dem zweiten Platz landete das Team Kathi und Tobi und den dritten Rang belegte die erste Einzelkämpferin Lena. Den vierten Platz belegten Lara und Elisabeth, gefolgt von Timo und Aron. Auf den weiteren Plätzen sind Devin und Philipp, Emily, Jasmina und Monika, Miran, Felix, Lilly und Lillyan.

    Das Organisationsteam Bettina Hofman, Blandine Ehrl und Johannes Dreier gratuliert allen Teilnehmern und freut sich auf ein Wiedersehen bei den nächsten Veranstaltungen.


    4. August 2015

    Sonnenaufgang am Kreilinger Forst

    Der 2. Sommer-OL des FC Forstern

    Warum sind in letzter Zeit ganze Obstplantagen in Bayern kreuz und quer mit weiss-roten Absperrbändern versehen?

    Wer zu den unzähligen Menschen gehört, die Sonntags gegen 5:30 Uhr, von Schlaflosigkeit geplagt, die umliegenden Forste und Wiesen heimsuchen, wird sie sicher schon bemerkt haben: die hochmotivierten, umtriebigen Gruppen von Zweibeinern, die sich im strömendem Regen mit Technologien bewaffnen, mit denen man vor 20 Jahren noch erfolgreich Mondflüge gesteuert hätte. Und diese dann, entlang von in monatelanger Kleinarbeit erstellten, hochdetailierten Gelände-Karten an ausgefuchsten Stellen platzieren und mit bunten Schirmchen dekorieren. Oder die, die mit kilometerlangen Absperrbändern und selbstgeschnitzten Eschenstöckchen im Morgengrauen gigantische Labyrinthe in die Heiligtümer der heimischen Pomologen basteln.

    Und wofür das alles? Um zu beweisen, dass auch für den urbanen Zeitgenossen ein Überleben in freier Natur selbst bei Regen möglich ist und sogar Spass macht.

    Dennoch hat die Abteilung Orientierungslauf des FC Forstern auch für den diesjährigen Sommer-OL die Hauptniederschlagsmenge selbstlos in die Auf- und Abbauzeiten gelegt und während des Startfensters von 10-13 Uhr auf Feuchtigkeit zumindest von oben verzichtet. Die vorhandene Restfeuchte zusammen mit dem aufkommenden Sonnenschein genügten den Meisten der über 50 Teilnehmer um das entstandene Dampfbad mit Original Moos-Brenessel-Peeling aus vollen Zügen zu geniessen. Einige konnten sogar von Gesichts-Anwendungen nicht ablassen.

    Allerdings war die Wald-Wellness der Konzentration nicht besonders zuträglich und so kam es dass sich ein Viertel, der zunächst erfolgreichen A-Bahnläufer (8,1km), im Labyrinth verirrten und den Lauf mit Fehlstempeln beenden mußten.

    Besser hatten es da die Kids, die ohne Umweg und in aller Frische gleich die kürzesten Wege durch das Labyrinth austüfteln konnten. Auf dieser Bahn C (minimal 1,1 km) war Miram Feckl (FC Forstern) die Schnellste und sicherte sich damit auch den ersten Platz bei den 10- bis 12-jährigen. Den zweiten Platz in dieser Kategorie belegte Quirin Kellner gefolgt von Christopfer Greska (FC Forstern). Richard Greska (FC Forstern) war bei den 8- bis 10-jährigen der Erfolgreichste und in der Gruppe der 12- bis 14-jährigen siegte Marian Hofinger (FC Forstern). In der Kategorie Offen C ist Nora Ehrl vor Maria Maeder (OC München) und Alexander Kozhevnikov ins Ziel gelaufen.

    Der 1. Platz auf der Bahn B (5,2km) ging nach Ungarn an Karoly Toth sen. (OC Balatonalmadi), der damit auch die Gruppe der Herren anführte. Kilian Irlinger (TSV Jetzendorf) wurde hier Zweiter und Tobias Danninger Dritter. Bei den Damen holte sich Ilka Rathje-Kübler mit nur 10 Sekunden Vorsprung vor Krisztina Toth (OC Balatonalmadi) den Titel. Auf den dritten Platz landete Olga Manoilova (OC München). Bei den Teams führten Katrin Riepl (FC Forstern) und Michaela Eder die Gewinnerliste vor den Familien Blaschke und die Holzhammer an.

    Bei den Profis der Bahn A (8,1km) siegte bei einen Kopf an Kopf Rennen mit nur 7 Sekunden Vorsprung der beste bayerische OLer Toedor Yordanov (OC MÜnchen) vor Alexander Hergert (OLV Landshut). Ralph Körner (OLV Landshut) komplettierte das Siegertrio. Unter den Damen war Blandine Ehrl (FC Forstern) die Schnellste. Zweite wurde Katharina Wilke (OLG Regensburg).

    An dieser Stelle möchten wir uns und ganz herzlich bei Manfred Kellner für die Überlassung seines Obstgartens, bei Moni Haberl für den leckern Kuchen und bei allen die den Tag möglich gemacht haben, bedanken. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen, spätestens beim Herbst-OL des FC Forstern.

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  • 19. Mai 2015

    Ein würdiger Vatertag im Weihenstephaner Postennetz

    Da war sie. Zwischen Posten 22 und 5. Die rutschigste Pflanze der Welt. An der steilsten Böschung der Strecke.

    Postennetz-OL. Was bedeutet das eigentlich?

    Das ist ganz einfach erklärt: Das Ablaufen von Posten in vorgegebener Reihenfolge, so wie bei den üblichen Orientierungsläufen, ist so ähnlich wie Marathon. Linker Fuß, rechter Fuß, linker Fuß, … usw. immer der roten Linie nach bis zum Umfallen. Theoretisch.

    Postennetz-OL ist da anders. Die Posten werden vom Veranstalter wie aus dem beschädigten Füllhorn eines überfliegenden Waldkoboldes gleichmäßig und ohne Reihenfolge im Gelände verstreut. Und die armen Läufer sind dazu angehalten diese in beliebiger aber schnellstmöglicher Reihenfolge lückenlos wieder einzusammeln.

    Vorteil: Auch an den steilsten Hängen des Laufes ist man nicht alleine, sondern hat potentiell auch Gegenverkehr zu erwarten. Wohlgesonnene Mitbewerber kommen einem manchmal mehr oder weniger graziös entgegen. An Böschungen gerne auch gerutscht, gestolpert und gekugelt. Wodurch auch die rutschigsten Pflanzen der Welt noch ein bisschen rutschiger werden.

    Vermutlich von einem Verkäufer eines der großen OL-Zubehör Shops dort eingepflanzt. Um das zu erreichen, was auch bei mir zu klappen scheint: Neue Schuhe müssen her. Das nächste Mal muss ich das Problem mit Material erschlagen. Nicht dass ich dadurch relevant schneller werde. Aber relevant motivierter wird man durch kleine Geschenke an sich selbst sicherlich. Schließlich muss man sich ja dafür belohnen, dass man den Vatertag nicht mit sondern in den Blumen verbracht hat.

    In jedem Fall war das Wetter perfekt, das Gelände abwechslungsreich und bestens geeignet und die Posten schön vernetzt. Und das Ergebnis des OL-Forstern kann sich auch sehen lassen, vor allem weil alle Teilnehmer des OL Forstern sich gleich über die Kategorie A hergemacht haben. Einen vierten Platz bei den Damen (Blandine Ehrl) und einen zwölften (Markus Stumpfegger), einen fünfzehnten (Erich Holzhammer) und einen achtzehnten (Christian Mück) Platz bei den Herren gab’s diesmal. Und als Vatertags-Geschenk eine kostenlose Nutzung der heimatlichen Waschmaschine. War auch nötig.

    Ergebnisse



    19. April 2015

    Frühlingssonntag im Münchner Ostpark

    Blandines Frühlingsrausch im Park

    Der OC München hat wieder einmal zum Park-OL in den Münchner Ostpark eingeladen und der FC Forstern war mit einem sechs-köpfigen Team dabei.

    Bei strahlendem Sonnenwetter hat mir der Ostpark mit seiner blühenden Natur schon vor dem Start ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert. Während sich die coolen, alteingesessenen Wasservögel von den Läufern nicht aus der Ruhe bringen ließen, waren die Entenfamilien mit ihrem frischem Nachwuchs etwas schreckhafter. Ich hätte gerne ein wenig länger zugeschaut.

    Da kann ich schon verstehen, dass sich die zwei jungen Forstener Mädels, Miriam und Pauline, auf der C-Bahn (1,3 km) so viel Zeit gelassen haben, um in insgesamt 72:36 Minuten, die Natur zu genießen. Die Reise nach München muss sich ja schließlich auch lohnen! Auf dem Weg zum zweiten Posten müssen sie besonders viele schöne Dinge gesehen haben, weil sie dorthin – wie sie mir erzählten – besonders lange gebraucht haben.

    Als drittes Forstener „Mädl“ habe ich das auf der langen A-Bahn zeitlich wieder ausgeglichen, indem ich viel Gas gegeben habe und die 4,2 km lange Strecke als zweitbestes Mädl in 31:37 Minuten gelaufen bin. So ambitioniert, dass ich von Posten 6 zu 7 beim Studieren der Karte versehentlich in ein Baseball-Feld hineinlief. Zum Glück hat es das nette Baseball-Team locker genommen. Vor lauter Verlegenheit lief gleich geradeaus ins nächste Dickicht. Dort habe ich dann – auch zum Glück – wieder die Kurve zurück auf die Idealroute hinbekommen.

    Die drei Forstener Männer haben die Schönheit der Frühlingsnatur auf der A-Bahn in unterschiedlich langem Ausmaß genossen. Tom hat sich das Naturschauspiel und Gelände sehr genau, nämlich 66:12 Minuten lang angeschaut. Peter hat sich mit 51:37 Minuten nicht ganz so viel Zeit genommen, und nicht als einziger hat er sich am 10. Posten überlegt, ob er zum 11. Posten durch die Seezunge waten oder schwimmen soll, weil das per Luftlinie der kürzeste Weg gewesen wäre. Markus ist die A-Bahn in schnellen 37:17 Minuten abgelaufen. Gratulation an alle zu diesem „blühenden“ Erfolg!

    Ergebnisse



    2. Frühlings OL Sonntag 29.März 2015

    Lektion 2: ALLES IST RELATIV

    Im Leben gibt es viele Entscheidungen zu treffen. Welche Kleidung soll ich bei Windstärke 9 zum Laufen tragen? Und wieviel davon? Und wie werde ich die am Weg wieder los? Soll ich von 15 zu 16 oben oder untenrum laufen? Ist es besser wenn ich entlang des Knicks der gefalteten Karte die Geländemerkmale nicht mehr sehe oder wenn die Karte vom Wind geholt wird?

    Eine der wichtigsten Entscheidungen beim heutigen Frühlings-OL der Abteilung Orientierungslauf des FC Forstern war aber: Vollgas durch - oder jede Schokolade am Wegesrand mitnehmen? Wie im richtigen Leben also.

    Dazu ein paar Betrachtungen, um künftige Entscheidungen dieser Art zu vereinfachen: Nehmen wir an, dass ein Schokoladen-Ei 33 kcal hat. Ein durchschnittlicher Erwachsener verbraucht beim Orientierungslauf pro Stunde etwa 675 kcal. Das entspricht also 20,45 Schoko Eiern.

    So dürfte also die Siegerin der Kategorie Damen A Katrin Lorenz-Baath nach mindestens 5,8 km und 18 gefundenen Posten in 51:30 Minuten heute nur 18 Schoko-Eier konsumieren, Britta Meissner (56:47 min) mit Platz 2 und Blandine Ehrl (Platz 3, 57:59) immerhin schon je 20. Lina Dreier, die bei Damen B den Sieg eingefahren hat, kommt auf 17 Schoko-Bobbels, Ralph Körner (insgesamt Schnellster und Sieger in Kategorie Herren A mit 45:18 min), Csaba Rácz (46:12) und Veikko Bath (48:49) müssen sich leider mit nur 16 bzw. 17 Goodies begnügen. Ebenso Hansjörg-Kübler (Platz 1, 40:13) und Ole Magnus Baath (Platz 2, 50:03) in der Kategorie Herren B.

    Die Herren (Danninger Tobias, Platz 1 mit 20:26) und die Jugend in Kategorie C waren mit Lena Bath (Platz 1, 30:07), Richard Greska (Platz, 2 40:48) und Christopher Greska (Platz 3, 41:15) so schnell, dass sich die Einnahme von Schoko-Eiern fast nicht lohnt. Allerdings befinden sich die Einsteiger und die Jugend noch im OL-Wachstum, weshalb die Formeln hier Unschärfen aufweisen und Wachstums-Zuschläge durch den autorisierten Osterhasen ausgehändigt werden dürfen

    Johannes Dreier, der die Karte erzeugt und den Lauf wie immer geplant und perfekt organisiert hat ist zwar selbst leider nicht mitgelaufen. Da das Gehirn beim Realtime-Software Testen aber extrem hohe Mengen an Energie verbraucht, ist auch hier alles im grünen Bereich. Ihm und allen Helfern wünschen wir daher einen besonders üppigen Osterhasen.

    Und damit die Sieger nicht zu traurig sind, dürfen alle heute einen zusätzlichen Wind-Faktor geltend machen und die Osterfeiertage trotzdem genießen. Bis bald im Wald.

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    22. März 2015

    Medaillen und Marmorkuchen

    Gedanken zur oberbayerischen Meisterschaft von Christian

    Heute, als wir so auf der Heimreise aus Jetzendorf von der Oberbayrischen Orientierungslauf Meisterschaft im gut gefüllten Tour-Bus des Vereinsvorstandes saßen, ist mir etwas bewusst geworden:

    Vielleicht ist euch schon mal aufgefallen, dass die Beschleunigung eines vollbesetzten Fahrzeuges von 0 auf 100 km/h deutlich schneller geht als von 100 auf 200 km/h.

    Nicht unähnlich ist das im Orientierungslauf. Ist doch die empfundene Steigerung zwischen der ersten Teilnahme an einem OL, wo man froh war das Startzelt zur Anmeldung auf Anhieb gefunden zu haben und der ersten Medaille persönlich ein riesiger Motivationsschub, so ist sie beim OL mit der richtigen Taktik in den drei Wettkampfphasen realistisch erreichbar:

    1. In der Vorbereitungsphase durch Auswahl des passenden Bewerbes, was mit Vereinsunterstützung (Tritt-in-den-Hintern zum passenden Zeitpunkt) noch besser funktioniert,

    2. während des Wettkampfes durch Dabei sein und Spaß haben,

    3. nach dem Bewerb durch gegenseitige Analyse der ausgefeilten Renntaktiken bei geichzeitigem Auffüllen der Kohlehydratspeicher mit leckerem Marmor-Kuchen um für die nächsten Bewerbe gerüstet zu sein.

    Falls man dann den Schritt von 100 auf 200 wagen möchte, erfordert das zwar etwas mehr Aufwand, geht aber in der Gruppe auch leichter von der Hand (eigentlich vom Fuss).

    Und so kann die OL Abteilung des FC Forstern insgesamt bei den oberbayrischen Meisterschaften im Orientierungslauf und dem 2. Jetzendorfer Frühlings-OL in allen „Geschwindigkeitsbereichen“ mit den Ergebnissen sehr zufrieden sein.

    Oberbayrischer Meister in Kategorien D-18, D19E, H55- und ein zweiter Platz in H45- bei insgesamt 59 Teilnehmern.

    P.S.: Ich persönlich bin dem TSV Jetzendorf für die erste Medaille meines Lebens extrem dankbar. Der Rest meiner Familie ist allerdings der Meinung, das hätte meinem Ego nicht gut getan. Mir egal. Vizemeister ist Vizemeister ;-)


    16. Januar 2015

    Orientierungsläufer als Nachtschwärmer. Oder umgekehrt?

    Wie auch immer, 13 überwiegend jugendliche Teilnehmer trafen sich nach Einbruch der Dunkelheit in Kreiling zu ihrem ersten Nacht-OL. Bei trockenem Wetter und angenehmer Temperatur von fast 10 Grad war die Postensuche mit Kompass, Karte und Stirnlampe eine Genusstour.
    Dementsprechend können sich auch die Laufzeiten sehen lassen. Für den mit 11 Kontrollstationen besetzten Parcour mit 700m Länge benötigten die Kids im Durchschnitt nur 15 Minuten. Mariam war der Schnellste mit 12:50 Min, gefolgt von Christoph mit 14:00 Min. Sophia, deren Teilnahme nach langer Zeit uns besonders freut, landete mit 14:15 Min auf den dritten Platz. Das Mädelstrio Anna, Mimmi und Pauline kamen nach 14:25 Min ins Ziel. Helmut mit unseren Jüngsten, Lisanne und Louis brauchten nur 16:45 Min. Richi war 17:25 Min unterwegs. Bettina zusammen mit Sabine (19:50), Falk (20:10) und Jakob (20:23) beschlossen die Runde.


    13. Januar 2015

    Orientierungslauf zu Gast bei (Wo)Men Power

    Die 13 Teilnehmer der (Wo)Men Power Gruppe des FC Forstern machten ihrem Namen absolut Ehre, als sie am Dienstag einmal ein „ganz anderes“ Leistungstraining absolvierten.

    Nach zwei einführenden Orientierungsspielen ging es dann richtig zur Sache. In der alten Turnhalle war ein HallenOL mit elektronischen Posten für sie aufgebaut worden. Jeder versuchte, so schnell wie möglich, die 14 Posten der Reihe nach, mit Hilfe von zwei Plänen, anzulaufen und mit dem elektronischen Fingerchip „abzustempeln“. Um die Sportler noch ein wenig mehr herauszufordern, waren noch sechs falsche Posten verteilt. Man musste sich also schon ganz genau orientieren, um keine Fehlstempel zu machen.
    Wer dann immer noch nicht genug hatte, konnte mehrere Läufe machen.
    Der Orientierungslauf war für die Teilnehmer bisher unbekannt und alle genossen die interessante Abwechslung im Training.

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